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Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium
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Schokolade und schöne Kleidung mag doch jeder gern…

Wir, die Religionsklasse 6 d und 6e besuchten dieses Schuljahr den Eine Welt Laden und das Bekleidungsgeschäft Glore. Im Eine Welt Laden erfuhren wir, wieviel Geld der Besitzer einer Plantage mit Kakaobohnen erhält, wenn seine Kakaobohnen bei Marken, wie Milka oder Lindt verarbeitet werden: Fast nichts. Die Arbeiter auf den Kakaoplantagen erhalten noch weniger als nichts. Auch fast nichts verdienen die Näherinnen in Fabriken, die zum Beispiel für H&M produzieren. Sie verdienen umgerechnet etwa 40 Euro im Monat. Dazu kommt noch, dass sie unter schlimmen Bedingungen arbeiten müssen. Sie arbeiten ohne Pause und ohne Schutzkleidung von 7 Uhr morgens bis 8 Uhr abends, zum Teil auch in der Nacht, wenn die neueste Kollektion fertig werden muss.

Im Eine Welt Laden konnten wir fair gehandelte Schokolade mit fairtrade Siegeln (z.B. GEPA) kaufen. Die Arbeiter auf den Kakaoplantagen und die Besitzer erhalten dafür einen angemessenen Lohn. Glore verkauft fair gehandelte Kleidung von Fabriken, welche ihre Arbeiterinnen und Arbeiter fair behandeln: Sie erhalten Schutzkleidung, wenn sie zum Beispiel Baumwolle für die Jeanshosen pflücken, angemessenen Lohn und auch eine Krankenversicherung. Was uns ganz wichtig war: Sowohl im Eine Welt Laden als auch bei Glore können wir sicher sein, dass keine Kinder für die Produkte arbeiten müssen.

Der Besuch im Eine Welt Laden und bei Glore zeigte uns, wie wichtig es ist, beim Einkaufen nicht immer nur dem billigsten Preis hinterher zu jagen. Uns wurde bewusst, dass wir selber durch unser Kaufverhalten helfen können, die Welt ein bisschen fairer zu machen.

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