JOHANNES-
SCHARRER-
GYMNASIUM

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium
Sprachliches Gymnasium

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Flüchtlingshilfe am Johannes-Scharrer-Gymnasium

von Sabine Drognitz

Mit Beginn des Schuljahres 2015/16 überschlugen sich die Meldungen in den Medien von überfüllten Zügen, Flüchtlingstracks auf den Autobahnen und katastrophalen Zuständen in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Wir LehrerInnen und SchülerInnen am JSG fühlten uns geschockt, verunsichert und hilflos. Können wir die Augen verschließen im Angesicht all dieses menschlichen Elends? Was können wir tun, um einerseits den Flüchtlingen zu helfen und unserer moralischen Verantwortung gerecht zu werden? Wie können wir andererseits unsere Hilflosigkeit überwinden?
Schnell entstand der Wille, sich mit unterschiedlichsten Aktionen in der Flüchtlingshilfe zu organisieren. Über das Schuljahr verteilt sollen immer wieder Projekte stattfinden, an denen sich einzelne SchülerInnen, ganze Klassen, Lehrer oder auch Eltern auf freiwilliger Basis beteiligen können. So können die SchülerInnen ihre Angst und auch ihr Gefühl der Hilflosigkeit angesichts einer gesellschaftsverändernden Situation verarbeiten, die auch uns Erwachsenen häufig Sorgen bereitet. Andererseits können wir LehrerInnen und auch beteiligte Eltern als Vorbilder für unsere Kinder vorangehen und zeigen, dass Zivilcourage und Engagement grundlegende Erfordernisse unserer Demokratie sind.
Unsere Schule unterstützt unter anderen die evangelische Jugendgruppe Feucht in ihrer Arbeit mit den Flüchtlingen in der Erstaufnahmeeinrichtung Nürnberg – Feucht – Wendelstein. In einer ehemaligen Lagerhalle sind im dortigen Gewerbegebiet etwa 160 Menschen untergebracht. Dabei handelt es sich vornehmlich um Familien aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Diese 160 Menschen essen, schlafen und leben in einer Halle von der Größe unserer Turnhalle. Als sanitäre Einrichtungen stehen ihnen zwei Dusch- und Toilettencontainer zur Verfügung. Die Schlafbereiche der Familien sind mit Bauzäunen vom Sitzbereich abgetrennt. Privatsphäre gibt es nahezu keine. In dieser bedrückenden Umgebung leben auch etwa 30 Kinder im Alter zwischen 9 Monaten und 17 Jahren. Ein Großteil unseres Engagements soll diesen Kindern zugutekommen, die nicht nur ihre Heimat, sondern auch ein Stück ihrer Kindheit verloren haben.

Einige unserer Aktionen:

Backen für Flüchtlingskinder -->

Weihnachtspäckchen für Flüchtlingskinder -->

Christkind überreicht Weihnachtspäckchen -->

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