JOHANNES-
SCHARRER-
GYMNASIUM

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium
Sprachliches Gymnasium

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Scharrer-Schüler treffen Politiker

Am Wochenende 16.-18.11.18 haben sich eine Schülerin und ein Schüler des Johannes-Scharrer-Gymnasiums mit ihrem Lehrer auf nach Tutzing gemacht, um in der dortigen Evangelischen Akademie die Herbsttagung des Politischen Clubs zu besuchen. Die Veranstaltung ist so aufgebaut, dass über das ganze Wochenende hinweg Politiker, Professoren, Journalisten und andere bedeutende Personen des öffentlichen Lebens zu einem Thema - dieses Mal "Streit um Heimat" - einen Vortrag über etwa eine Stunde halten und sich dann anschließend etwa eine halbe Stunde den Nachfragen und Diskussionsbeiträgen des teilnehmenden Publikums stellen.

Besonders danken wir hierbei dem langjährigen Leiter des Amerikahauses Dr. William Sheldon, der sowohl die Idee, die Tagung zu besuchen anregte, als auch durch ein großzügiges Stipendium den Besuch ermöglichte.

Unter der Leitung und Moderation des ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse wurde der Begriff Heimat(en) und die damit verbundene Kontroverse in insgesamt 11 Vorträgen von politischer, sozialwissenschaftlicher, philosophischer, psychologischer und theologischer Seite sowie zahlreichen weiteren zum Teil persönlichen Perspektiven beleuchet und die Tagungsgäste diskutierten rege und interessiert den ganzen Tag sowie auch im informellen Rahmen bis spät in die Nacht weiter. Obgleich der Vortrag des Vizekanzlers a. D. Sigmar Gabriel aufgrund von Krankheit leider entfallen musste, so war die Gesamtheit der Vorträge doch sehr hochklassig, äußerst informativ und vielseitig. Einen besonderen Höhepunkt stellte der Abgeordnete Cem Özdemir dar, der mit seiner Rede und auch seinen Antworten in der Diskussion, die wohl ausdauernsten Beifallsbekundungen erhielt.

Für die Schüler des JSG war es besonders gewinnbringend, sich in die unterschiedlichen Aspekte, die geäußert wurden, hineinzudenken, sie zu hinterfragen und im anschließenden Gespräch auch eigene Ansichten vertreten zu können. Zusätzlich stellte die Fahrt eine besondere Gelegenheit dar selbst zu erleben, wie in einer gelebten Demokratie Politik und vor allem der politische Diskurs unter Einbeziehung der Bürger aussieht.

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